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Am Volkstrauertag gedachten die Vorster Bürgerinnen und Bürger, bei der von der St. Eustachius Schützenbruderschaft durchgeführten Gedenkfeier, den Opfern durch Krieg und Gewalt.

 

 

Der Gedenktag begann mit einem kurzen Wortgottesdienst in der Pfarrkirche durch Pastor Gregor Ottersbach. Danach zogen die Teilnehmer im Schweigemarsch zum Grab des unbekannten Soldaten.

 

Nach den Kranzniederlegungen durch Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus und Brudermeister Thomas Schröder drückten die Fahnenträger der Bruderschaft mit dem Absenken der Fahnen ihre Anteilnahme aus. 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Franz Josef Moormann hielt auch in diesem Jahr die Gedenkrede und verwies darauf, dass wir uns mit dem Schweigemarsch zum Grab des unbekannten Soldaten in würdiger Form am Volkstrauertag beteiligen.Überall in unserem Land finden ähnliche Veranstaltungen statt. Im Plenarsaal des Deutschen Bundestages findet die zentrale Gedenkstunde statt. Der estnische Ministerpräsident und Präsident des Rates der Europäischen Union, Jüri Ratas, hält die Gedenkrede. Bundespräsident Frank Walter Steinmeier wird das folgende Totengedenken sprechen:

 

"Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.

Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, Teil einer Minderheit waren oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.

Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und anderer Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.

Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind.

Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten, und teilen ihren Schmerz.

Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt." 

 

Moormann führte fort: Der Volkstrauertag ist ein staatlicher Gedenktag an dem wir an die unvorstellbar vielen Opfer des ersten und zweiten Weltkrieges denken. Es ist wirkliche Trauer wert, auch nach Jahrzehnten.

Nehmen wir die Worte des Totengedenkens ernst, die seit 1952 durch den Bundespräsidenten am Volkstrauertag gesprochen werden.

Wir gedenken der Opfer der Kriege, der Soldaten und der Zivilisten, der Verfolgten und aus Irrsinn Vernichteten, der Unterdrückten und dem Terror Ausgelieferten. Und wir trauern mit all denen, die als Angehörige so schwere Verluste ertragen und aushalten mussten und müssen.

 

Zum Abschluss seiner Rede dankte Moormann allen Beteiligten die alljährlich diese Gedenkfeier durchführen.

 

Nach einem Gebet durch Pastor Gregor Ottersbach bedankte sich Brudermeister Thomas Schröder bei den Teilnehmern an dieser Gedenkfeier, den Fahnenträgern, der Feuerwehr, der Polizei, dem MGV Cäcilia, der BSMK Kleinenbroich, Franz Josef Moormann, Pastor Gregor Ottersbach mit den Messdienern und Bürgermeisterin Frau Dr. Ulrike Nienhaus.

Ein besonderer Dank gilt den Mitgliedern des Jägerzuges Heideröschen, die sich Jahr für Jahr um die Pflege dieser Gedenkstätte kümmern.

 

 

   

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